Aufgrund des demographischen Wandels in den kommenden Jahren wird es von großer Bedeutung sein, die Stadt Norden gerade für junge Familien attraktiv zu gestalten. Dieses gilt einerseits natürlich für die äußere Gestaltung wie z. B. Ausbau der Infrastruktur, andererseits aber auch für finanzielle Anreize und die Schaffung eines positiven Umfeldes zum Erhalt von Arbeitsplätzen.
Die bisher durch die FDP auf den Weg gebrachte Haushaltskonsolidierung und der geregelte Schuldenabbau können nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn die Stadt Norden von jungen Menschen angenommen wird. Ein Abwandern muss verhindert und ein Zuwandern muss gefördert werden.
Als Beispiel ist hier der Abbau von Bürokratismus und Formalismus für Bauwillige und Unternehmensgründer zu nennen. Als Kostensenkung muss das "Bauen in zweiter Reihe", wie z.B. auf dem elterlichen Grundstück, möglich werden. Aber auch die Lückenbebauung und die Erschließung von Neubaugebieten muss forciert werden.
Die Norder FDP tritt für die ausreichende Betreuung von Kindern in Kindergärten und Kindertagesstätten ein. Norden muss kinderfreundliche Dienstleistungen anbieten. Die Stadt Norden muss ein differenziertes Bildungsangebot bereitstellen, weil dies eine gute Voraussetzung für die Zukunft unserer Kinder ist. Erziehung, Bildung und Beruf müssen miteinander im Einklang stehen, damit Eltern und Kinder sich gemeinsam wohl fühlen. Auch das Zusammenleben mehrerer Generationen zu organisieren ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben, die von der Norder FDP in Angriff genommen wird.
Für eine zukunftsorientierte Politik unserer Stadt heißt das vorausschauende und allgemein akzeptierte Leitbilder aufzuzeigen. Hier hat die Allianz unter starker Mitwirkung der FDP bereits große Arbeit geleistet.
Die Norder FDP teht zur Neugestaltung des südlichen Stadteinganges als Gesamtkonzept. Es geht nicht allein um den Neubau eines Einkaufsmarktes für die Abdeckung des Bedarfs im periodischen Bereich, sondern auch um die Schaffung von attraktiven Freizeit- und Wohnmöglichkeiten am Wasser. Die Neugestaltung des Bahnhofs muss diesem Konzept zugerechnet werden. Durch die fußläufige Anbindung des südlichen Neuen Weges wird dieser mit Leben erfüllt und stärkt somit die Wirtschaftskraft Nordens erheblich – eine Notwendigkeit auf die Norden nicht verzichten kann und schon gar nicht darf.
Für die Norder FDP steht die Förderung des Tourismus mit an erster Stelle. In einer strukturschwachen Region ist ein ausgeprägtes Urlaub- und Freizeitangebot für die Wirtschaft und somit für die Schaffung und für den Erhalt von Arbeitsplätzen von größter Wichtigkeit.
Die Norder FDP will eine gläserne kommunale Politik mit einer Verwaltung, die ihre Aufgabe als Dienst für den Bürger begreift.




